Bollywood Film - Jodhaa Akbar
von Redaktion am 19 Feb. 2009, gespeichert unter Filme 2008
| Filmtitel: | Jodhaa Akbar | ||
| Jahr: | 2008 | ||
| Spielzeit: | 213 Minuten | ||
| Regie: | Ashutosh Gowariker | ||
| Darsteller: | Hrithik Roshan, Aishwarya Rai Bachchan, Sonu Sood, Ila Arun | ||
| Review / Beschreibung zu “Jodhaa Akbar”: |
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Zur Mitte des 16. Jahrhundert stehen sich in Hindustan Truppen der von Norden den Subkontinent aufrollenden, muslimischen Mughals unter Führung des blutjungen Kaisers Jalaluddin den hinduistischen Heerscharen von Rajastan gegenüber. Um weiteres Unheil abzuwenden, beschließt der König von Rajput, seine schöne Tochter Jodhaa dem Eroberer zur Frau zu geben. Der lässt der jungen Frau ihren Glauben und zeigt sich auch sonst als toleranter, milder Herrscher. Trotzdem drohen politische wie private Turbulenzen. |
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| Video / Trailer zu “Jodhaa Akbar”: | |||
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| “Jodhaa Akbar” Bollywood Rezensionen / Kritiken: | ||||
| #1 Quelle: www.bolly-wood.de | Original-Sprache: ![]() |
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| hinzugefügt am 20.02.2009 | ||||
| (…) Jodhaa Akbar ist ein ambitioniertes Projekt vom “Lagaan” Regisseur Ashutosh Gowariker. Wie schon früher, widmet sich Gowariker wieder einem schwierigem Thema. Mit einem Produktionszeitraum (inkl. Recherchen) von über drei Jahren und einem großen Budget, ist Jodhaa Akbar ein Highlight des Bollywood Film Jahres 2008.
“Mughal-E-Azam” ist ein vergleichbarer Film aus dem Jahr 1960, welcher bis heute den Box Office aus Indien anführt. Jodhaa Akbar wird so schnell wohl diesen Status nicht erreichen, wenn überhaupt. Mit großer Erwartung wurde dieses epische Liebesdrama von Indien und der Welt erwartet. Gowaiker musste den Veröffentlichungstermin zwei Mal verschieben, wegen weiterer Arbeiten in der Post-Production. Schon daran sieht man die Größe und Wichtigkeit dieses Blockbusters. (…) |
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| #2 Quelle: www.filmstarts.de | Original-Sprache: ![]() |
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| hinzugefügt am 20.02.2009 | ||||
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Mit dem Schlagwort Bollywood verbinden sich spontan positive wie negative Assoziationen. Es mischen sich Farbenpracht mit mannigfaltigen musikalisch untermalten Tanzeinlagen, viel Pathos mit einer seichten Liebesgeschichte, die immer dem gleichen Schema folgt. Der indische Regisseur Ashutosh Gowariker, der mit „Jodhaa Akbar“ seinen fünften Spielfilm vorlegt, ist vor allem mit seinen Kinohit „Lagaan – Es war einmal in Indien“ weltweit berühmt geworden. Das jüngste Werk des so genannten „kommerziellen Autorenfilmer“ – Gowariker schreibt im Regelfall die Drehbücher zu seinen Filmen selbst – gilt als sein bislang ehrgeizigstes Projekt. Für Bollywood-Produktionen untypisch, waren mehrere Jahre der Vorbereitungszeit und mehrere Monate Drehzeit vonnöten, um das historische Liebesdrama „Jodhaa Akbar“ umzusetzen. Das sprengt eindeutig den üblichen Rahmen, der es ansonsten zulässt, pro Jahr mehr als 300 Filme zu produzieren. Die Vermutung liegt nahe, dass sich hier ein Trend äußert, der seit den 90er Jahren in Bollywood um sich greift. (…) |
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| #3 Quelle: www.molodezhnaja.ch | Original-Sprache: ![]() |
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| hinzugefügt am 20.02.2009 | ||||
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(…) Dem grossen Herrscher wird der epische “Jodhaa Akbar” auf alle Fälle gerecht. Er mag kein perfekter Film sein, kommt nicht ganz an Mughal-E-Azam heran und kriegt von mir knappe 3½ Sterne, wodurch er hinter Gowarikers letzten Werken Lagaan und Swades zurück bleibt - doch was der “Oscar”-nominierte Regisseur hier anrichtet, ist grosses Kino. Das machen schon die Schlachten am Anfang deutlich. Sie sind von ihrem Aufbau inspiriert von “Lord of the Rings” und “Troy”, ohne die Qualität von denen zu erreichen. Doch hier treten echte Menschen und Tiere an, das macht die Sequenzen schon mal sehr imposant. Dann wird blutig gekämpft und ein Elefant tritt schon mal den Kopf eines am Boden liegenden Kriegers flach. So etwas sieht man in Bollywood selten und es wird klar, wo das grosse Budget von 400 Millionen Rupien hinfloss: “Jodhaa Akbar” gehört zu den aufwändigsten indischen Filmen überhaupt und die Schlachten haben internationales Niveau. Der Rest leider nicht immer. So gibt es mehrere Einzelkämpfe, darunter zwei wichtige, von denen einer grandios und der andere eher enttäuschend ist: Der tolle ist der zwischen Hrithik Roshan und seinem Rivalen in der Schlussphase. (…) |
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| #4 Quelle: www.digitaldvd.de | Original-Sprache: ![]() |
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| hinzugefügt am 20.02.2009 | ||||
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(…) Das erste, was mir auffiel war, der Film lässt sich Zeit, viel Zeit sogar. Er schwelgt geradezu in seinen epischen Bildern und Schlachten. Genießt jede Sekunde, zieht den Zuschauer in seinen Bann und ehe derselbe sich versieht ist nach gut zwei Stunden schon die Pause erreicht. Hach, wie hat mir das gefehlt. Ein Bollywoodepos, dass Fans ganz einfach nur verzückt und mitschmachten lässt, auch wenn es durchaus in den Schlachten zu Szenen kommt die an Deutlichkeit und Blut nichts vermissen lassen und den Schlachten in Braveheart und Co in Nichts nachstehen, ja sie sogar toppen. Dank exzellenter Kameraarbeit gibt es einige Aufnahmen, die dem Zuschauer ob ihrer Faszination und Schönheit erst richtig klar machen, wie grausam und blutig Schlachten damals waren. Allerdings wird dem Film seine Behäbigkeit ein ganz klein wenig zum Verhängnis. Natürlich sind die leisen Töne der Diplomatie und/der Liebe wichtig und es hat Sinn zu zeigen, wie sich die Intrigen langsam entfalten, doch ein klein wenig mehr Hektik, Straffung und schnelle (Gegen-)Schnitte bei deren Zuspitzung, wäre ganz schön gewesen. (…) |
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| #5 Quelle: www.kino-zeit.de | Original-Sprache: ![]() |
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| hinzugefügt am 20.02.2009 | ||||
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(…) Die bewegte und bewegende Geschichte voller politischer Verwicklungen und Intrigen spielt im Indien des 16. Jahrhunderts und thematisiert die schwierige, doch gelingende Verbindung zweier unterschiedlicher Kulturen und Religionen miteinander, die auf einem zunächst forcierten Ehebündnis basiert. Bei aller geradezu schwindelnden Romantik und Tragik werden die Aspekte dieser Annäherung recht ausführlich und ernsthaft diskutiert, wobei eine Haltung der Toleranz und Großzügigkeit die Entwicklungen bestimmt, die durchaus für die heutige Zeit noch vorbildlich sein könnte. Jodhaa Akbar ist für zahlreiche Preise nominiert worden und konnte einige davon gewinnen, unter anderem eine Auszeichnung der Screen Weekly Awards für die Beste Choreographie von Raju Khan für den Song “Khwaja Mere Khwaja”, der als Event der Hochzeitsfeierlichkeiten einen tief beeindruckenden Höhepunkt markiert. Wenn ein Film eines sehr speziellen Ausnahmegenres, der über drei Stunden lang dauert, geradezu wie im Fluge vergeht, müssen schon beinahe alle Komponenten von überragender Qualität sein. (…) |
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| #6 Quelle: www.filmreporter.de | Original-Sprache: ![]() |
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| hinzugefügt am 20.02.2009 | ||||
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“Jodhaa Akbar” ist nach “Om Shanti Om” der erfolgreichste Film der indischen Filmgeschichte. Hauptdarsteller Hrithik Roshan bekommt zehntausende Heiratsanträge per Post. Erklären lässt sich das nicht. Denn was sich Historienfilm nennt, ist selbst im unkritischen Indien höchst umstritten. Das Märchen über die Versöhnung der in Indien vorherrschenden Religionen durch eine rührige Liebesgeschichte entspricht einfach nicht den Tatsachen. In Wahrheit hatte Großmogul Akbar ca. 200 Ehefrauen. Davon ist im Film keine Rede. Aber auch wer kein Historiker ist und sich von solchen Unstimmigkeiten nicht stören lässt, wird es mit “Jodhaa Akbar” schwer haben. Das kriegerische Pathos des Bollywood-Streifens ist einfach peinlich. Regisseur Ashutosh Gowariker gibt sich nicht einmal die Mühe das brutale Gemetzel in den zahllosen Schlachten moralisch zu rechtfertigen. Ganz hemmungslos wird da die Gewalt ästhetisiert. Und nicht mal dies gelingt. (…) |
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| #7 Quelle: www.bollywoodblog.de | Original-Sprache: ![]() |
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| hinzugefügt am 20.02.2009 | ||||
| Jodhaa Akbar funktioniert zwar gut als Liebesgeschichte, aber weniger gut als Historienepos. Denn nicht nur, dass es beispielsweise einigen anfänglichen Szenen an Tempo und Kraft fehlt, es gibt auch zahlreiche Logiklöcher, die den historischen Teil des Films unglaubwürdig erscheinen lassen. Schon allein die Tatsache, dass Akbar als Mogulkaiser so viel Zeit hat, sich mit dieser einen Frau zu beschäftigen, scheint mir wenig realistisch.
Wahrscheinlich erhebt der Film auch gar nicht den Anspruch, historisch korrekt zu sein, aber dann bleibt von der Story eben nicht viel mehr übrig, als eine nette Liebesgeschichte - und das ist für einen dreieinhalbstündigen Film schon etwas dürftig. Was die Geschichte angeht, kann Jodhaa Akbar also schon mal nicht an die beiden vorangegangenen Meisterwerke Gowarikers, Lagaan und Swades, anknüpfen. Inszenatorisch auch nicht – wie eingangs bereits erwähnt fehlt es vor allem zu Beginn des Filmes einigen Szenen an Energie, und das trotz massenweise Statisten und großartiger Ausstattung. An anderen Stellen erntete der Film gestern im Kino sogar unfreiwillige Lacher, etwa als minutenlang Hrithiks muskulöser Oberkörper gefilmt wurde. Mich persönlich störte darüber hinaus häufig die donnernde, extrem aufdringlich eingesetzte Hintergrundmusik – subtil ist hier nichts… (…) |
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| #8 Quelle: www.mariakaefer.de | Original-Sprache: ![]() |
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| hinzugefügt am 20.02.2009 | ||||
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(…) Jodhaa Akbar ist weniger ein Historienfilm als eine einzige Ehererbietung an Akbar, eine Verherrlichung seiner Person und seiner Herrschaftszeit. Alles, was er tut, ist richtig, sein Volk liebt ihn, seine Milde ist unerschöpflich, andere Herrscher erkennen seine überlegene Weisheit und Macht, seine Feldzüge gegen andere Königreiche erscheinen als das allerbeste für das Land, und praktisch nie muss er ungemütliche Entscheidungen treffen um Opposition zu ersticken. Natürlich darf man den Held seines Filmes stilisieren, und nachdem Gowariker dem Ganzen ja besonders den Stempel der religiösen Toleranz aufdrücken will, kann man es auch als Mittel zum guten Zweck akzeptieren – aber es hätte dem Film trotzdem nicht geschadet, wenn man Akbar etwas menschlicher dargestellt hätte, etwas mehr als einen realistischen Herrscher. Ein Herrscherportrait kann natürlich nicht auf Schlachten und Kämpfe verzichten, und Jodhaa Akbar liefert da auch einiges ab, von epischen Schlachten zu emotionsgeladenen Zweikämpfen. (…) |
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| #9 Quelle: www.kino.de | Original-Sprache: ![]() |
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| hinzugefügt am 20.02.2009 | ||||
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Der mit “Lagaan” vor einigen Jahren für einen Oscar nominierte Regisseur erzählt zwar die fürs Bollywood-Kino unvermeidliche Romanze, doch was optisch wie eine Geschichte aus tausend und einer Nacht wirkt, hat einen eminent politischen Hintergrund: Zu jener Zeit war das riesige indische Reich religiös gespalten. Die regierenden Moguln waren Moslems, die Hindus hatten kaum gesellschaftliche Rechte. Erst Jalaluddin Muhammad Akbar führte die beiden Religionen im Frieden zusammen, indem er eine Tochter des wichtigsten hinduistischen Führers heiratete. Natürlich dürfte die bis heute ungebrochene Verehrung für Akbar nicht unmaßgeblich dazu beigetragen haben, dass “Jodhaa Akbar” einer der erfolgreichsten indischen Kinofilme überhaupt wurde. (…) |
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26 Mrz. 2009 um 12:28
Hallo liebe Bollywood Fans. Habe gerade diesen Beitrag gefunden und wollte nur mal kurz meine Meinung zum Film äußern, vielleicht hilft es ja dem Einen oder Anderen
Verfolge ja Bollywood News recht häufig, daher habe ich auch lange auf den Release von Jodhaa Akbar gewartet. Gesehen habe ich den Film trotzdem erst 5 Monate nach Veröffentlichung ^^
Finde ihn recht gut gelungen, kann auch die vielen Kritiken nicht unbedingt verstehen. Der Regisseur selber hat doch gesagt, das er keinen Lehrfilm (Historienfilm) drehen möchte.
Naja, jedenfalls ist der Gesamteindruck recht gut, hab den Film genossen und ihr werdet das sicher auch. Wie fandet ihr eigentlich Aishwarya? Bis auf die Kampfszenen
war sie aus meiner Sicht wieder mal Spitze…
31 Mrz. 2009 um 16:08
Bei Jodhaa Akbar gefällt mir vorallem die Austattung und die Musik. Man kann den Film gar nicht oft genung sehen und die tollen Saris die Aishwarya Rai trägt sind echt ein Traum. Wer auf wunderschöne Bilder und Liebesgeschichten steht, der sollte ihn sich unbedingt anschauen. Bollywood-Fans ganz besonders! =)
01 Apr. 2009 um 15:40
Ich denke der Film birgt Potential für jeden Filmfan. Toll sind auch die großartigen Sets, welche bis ins kleinste Detail nachgebaut wurden.
In Interviews schwärmt das Produktionsteam immer von dieser Leistung, besonders der Regisseur Ashutosh Gowaiker
19 Mai. 2009 um 06:58
Ich finde den Film super kann ihn nur weiter empfehlen ,ich glaube auch das es am Set bestimmt nicht einfach war mit den Pferden und dem Elefant,die Kulisse und die Kostüme waren herrlich auch die Store ist brillant